Umnutzung eines Stadthauses zu Büro und Wohnen
Das Stadthaus in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Zürich wurde Ende 19. Jh. als Wohnhaus erbaut.
Zuletzt wurde es als Kinderkrippe genutzt. Die Installationen und alle Oberflächen, sowie die Fenster und Sonnenschutz waren sanierungsbedürftig.
Mit der Sanierung konnten charakteristische, ursprüngliche Elemente wieder hervorgeholt werden. So dass vier stimmungsvolle Büro's und eine schöne Wohnung im Dachgeschoss entstehen konnten.

Die sanierte Dachterrasse der Dachwohnung mit Blick über die Stadt

Die Sanierung eines Daches in der Kernzone von Zürich bedarf einer sorgfältigen Detaillierung.
Hervorholen des ursprünglichen Charmes
Die Grundrisse wurden bei früheren Umbauten stark verändert. Ursprünglich waren es Geschosswohnungen mit je vier Zimmern und einer Küche, sowie einem zentralen Eingangsraum.
Später wurde das Gebäude als Büro und dann als Kinderkrippe genutzt und es wurden Räume zusammengelegt. Da heute grössere Räume gewünscht sind, macht es keinen Sinn zurück zur originalen Raumeinteilung zurückzugehen.
Nebst der Verunklärung der Raumeinteilung wurde bei den Instandhaltungen kaum Wert auf originale Details gelegt.
Viel Originalsubstanz, welche den Räumen Charme verleiht, war leider bereits verschwunden. Umso mehr legten wir Wert darauf, noch Vorhandes zu erhalten. So wurden zum Beispiel die Arbeiten in Holz durch die grüne Farbe mehr Präsenz verliehen.
Und wir freuten uns als im Eingang unter dem Spannteppich der ursprüngliche Plattenboden zu Vorschein kam.
Dieser wurde vom Plattenleger sorgfältig repariert und ergänzt. So wird man gleich beim Betreten des Gebäudes an dessen Ursprung erinnert.
Neue Elemente, wie zum Beispiel Küche, Teeküchen und Absturzsicherungen haben wir schlicht, modern und dunkel gestaltet. So halten sich diese im Hintergrund und die ursprünlichen Elemente stehen im Mittelpunkt.